Häufig gestellte Fragen

Hier finden Sie einige Antworten auf Fragen, die mir in meiner Praxis häufiger gestellt werden; klicken Sie auf die Frage, die Sie interessiert, um die dazugehörige Antwort aufzuklappen.

Allgemeines zum Praxisbetrieb

Nehmen Sie noch neue Patienten auf?
  • Ja, ich gehöre zu den Praxen, in der neue Patientinnen und Patienten willkommen sind. Kommen Sie gerne, ich und meine Mitarbeiterinnen freuen uns auf Sie.
Kann ich auch ohne Termin zu Ihnen kommen?
  • Sie könne ohne Termin vorbeikommen, ich habe allerdings in meiner Praxis von Dienstag bis Freitag eine Terminsprechstunde eingerichtet; d. h. Patienten, die sich zuvor einen Termin geholt haben, werden bevorzugt aufgerufen.
    Dies dient dazu, einen guten Praxisablauf zu gewähren und möglichst allen Patientinnen und Patienten die Wartezeit zu verkürzen.
  • Montags ist offene Sprechstunde, in der Sie ohne vorherige Terminabsprache nach Reihenfolge behandelt werden.
Machen Sie auch Hausbesuche?
  • Ja, wenn Hausbesuche medizinisch erforderlich sind, dann komme ich auch zu Ihnen nach Hause.
    Ich bitte allerdings alle Patientinnen und Patienten, nach Möglichkeit in die Praxis zu kommen.
Nehmen Sie an Chroniker-Programmen (DMP) und Hausarztprogrammen teil?
  • Ja, ich versuche möglichst allen Patientinnen und Patienten zu ermöglichen, dass sie die angebotenen Programme ihrer jeweiligen Krankenkasse bei mir wahrnehmen können.
    Bitte fragen Sie mich im Einzelfall.
Führen Sie Vorsorgeuntersuchungen durch?
  • Ja, bei mir können Sie alle gängigen allgemeinmedizinischen Vorsorgeuntersuchungen durchführen lassen.
    Dazu gehört auch die Gesundheitsuntersuchung ab 35 Jahren und einmalig ab dem 18. Lebensjahr.
  • Krebsvorsorge für Männer (jährlich ab dem 45. Lebensjahr)
  • Screening Bauch-Aorta Männer (einmalig ab dem 65. Lebensjahr)
  • Jugendschutzuntersuchung (J1 einmalig zwischen 12. – 14. Lebensjahr)
  • Impfungen (alle, die von der ständigen Impfkommission am Robert-Koch-Institut empfohlenen werden)
  • Darüber hinaus biete ich individuelle Vorsorgeuntersuchungen für Ihren persönlichen Bedarf an.
Behandeln Sie auch Kinder und Jugendliche?
  • Ich biete keine Früherkennungsuntersuchungen (U1 bis U9) für Kinder an.
    Bei allgemeinen Beschwerden wie z.B. Erkältungssymptomen ist jedoch eine Untersuchung und Behandlung Ihres Kindes möglich.
    Die Allgemeinmedizin umfasst die Behandlung vom Säugling bis zum Hochbetagten. Dafür bin ich ausgebildet. Auch Ihre Kinder sind mir daher herzlich willkommen.
  • Von mir durchgeführt werden die Jugendgesundheitsuntersuchung (J1, Jugendliche im Alter von 12 bis 14 Jahren) und die Jugendarbeitsschutzuntersuchung.
Ich möchte zu einem Facharzt gehen. Brauche ich dafür eine Überweisung?
  • Seit Abschaffung der Praxisgebühr ist das Vorlegen einer Überweisung nicht mehr zwingend erforderlich. Davon ausgenommen sind jedoch Radiologen und Nuklearmediziner.
  • Trotzdem ist es empfehlenswert, weiterhin mit Überweisung zum Facharzt zu gehen.
    Denn in der Regel erhalte ich als Ihre Hausärztin nur mit Überweisungsschein einen Befundbericht. Um eine fortwährend optimale Behandlung sicherzustellen, sollte ich aber immer über Ihre vollständige Krankengeschichte informiert sein.
  • Zudem ist es meist sinnvoll, besonders bei akuten Beschwerden erst einmal mich als ihre Hausärztin aufzusuchen.
    In vielen Fällen kann ich das Problem bereits lösen, da ich Ihre Vorgeschichte kenne, oder – bei Bedarf – den richtigen Facharzt empfehlen.
Wann brauche ich die Versichertenkarte meiner Krankenkasse?
  • Die Daten der Versichertenkarte werden elektronisch erfasst und dienen als Nachweis des Versichertenverhältnisses. Ohne die Versichertenkarte ist daher eine Behandlung nicht möglich – Notfälle ausgenommen.
  • Die in den gesetzlichen Krankenkassen Versicherten müssen die Versichertenkarte zu Beginn einer Behandlung und während der Behandlung jeweils wieder zu Anfang eines neuen Quartals in der Praxis vorlegen.
  • Bei Hausbesuchen werden die Daten über ein mobiles Lesegerät erfasst.

Labor/Untersuchungen

Muss ich zu einer Blutuntersuchung für das Labor nüchtern kommen?
  • Ja, das empfiehlt sich, da viele Blutwerte nahrungsabhängig sind.
    Für die Blutabnahme sollten Sie rund acht bis zwölf Stunden vorher nichts mehr essen und nur noch Wasser trinken. Die Untersuchungsergebnisse könnten ansonsten verfälscht werden.
    Sie sollten also ab 20 Uhr des Vorabends keine feste Nahrung mehr zu sich nehmen und morgens auch zuckerhaltige Getränke meiden.
Soll ich trotzdem meine Medikamente einnehmen, wenn ich nüchtern zum Termin komme?
  • Ja, im Allgemeinen schon.
    Sie sollten Ihre verordneten Dauermedikamente, insbesondere wichtige Herzmedikamente, morgens ganz normal einnehmen, auch wenn Sie nüchtern zum Termin erscheinen sollen. Nehmen Sie die Tabletten mit einem Glas Wasser ein.
  • Eine Ausnahme stellen Zuckermedikamente dar, die eine Unterzuckerung hervorrufen können. Diese sollten dann nicht eingenommen werden.
    Ebenso sollten Schilddrüsenhormontabletten morgens vor der Blutentnahme nicht eingenommen werden, da sonst ein falscher (zu hoher) Spiegel gemessen wird. Die Einnahme kann dann direkt nach der Blutabnahme erfolgen.
Muss ich zu einer Ultraschalluntersuchung nüchtern kommen?
  • Ja, das erleichtert die Untersuchung, weil sich dann weniger Luft im Magen-Darm-Trakt befindet.
Muss ich zur Urinkontrolle nüchtern sein?
  • Nein, müssen Sie nicht.
    Dieser Labortest ermittelt in erster Linie die Funktion der Niere und lässt sich auch unabhängig von einem vorhergehenden Nahrungsverzicht feststellen.

Impfungen

Soll ich mich gegen Grippe impfen lassen?
  • Die jährliche Grippeimpfung schützt!
  • Sprechen Sie mich darauf an, besonders, wenn Sie zu einer der folgenden Gruppen gehören:
    • Menschen mit chronischen Erkrankungen (z.B. Atemwegerkrankungen, Herzkreislauferkrankungen, hoher Blutdruck, Zuckerkrankheit, und einige mehr)
    • Schwangere
    • Pflegepersonal in Pflegeheimen und medizinisches Personal
    • Gesunde Menschen, die älter als 60 Jahre sind
    • Krebskranke
Wann ist der richtige Zeitpunkt für eine Grippeimpfung?
  • Es ist sinnvoll, sich vor dem Beginn der Grippewelle impfen zu lassen. Deshalb ist der beste Zeitpunkt im Oktober und November.
  • Es dauert nach der Impfung etwa zwei Wochen, bis die Impfung ihre volle Wirkung entfaltet.
  • Da jedes Jahr andere Typen von Grippeviren unterwegs sind, sollte die Grippeimpfung auch jährlich wiederholt werden.

Was kann/soll ich tun bei ...

Sodbrennen?
  • Nehmen Sie kleine Mahlzeiten zu sich.
  • Vermeiden Sie die sogenannten "Säure-Locker" wie z.B. Fleisch und Kaffee, aber auch Nikotin und hochprozentigen Alkohol.
  • Vermeiden Sie enge Kleidung, die auf den Magen drückt.
  • Vermeiden Sie das "Bücken"; gehen Sie lieber, falls möglich, in die Hocke.
  • Falls Sie Übergewicht haben, versuchen Sie, abzunehmen.
  • Legen Sie sich nicht mit vollem Magen hin.
  • Stellen Sie in Ihrem Bett das Kopfende hoch.
    Verwenden Sie ein Keilkissen oder noch besser: stellen Sie Ihr Bett am Kopfende auf Klötze.
Durchfall?
  • In den meisten Fällen ist eine Durchfallerkrankungen harmlos und nach ein bis zwei Tagen vorüber. Nehmen Sie während dieser Zeit wenig bis keine Nahrung zu sich, um Ihren Verdauungstrakt zu schonen.
    Trinken Sie nur etwas Wasser oder Kräutertee (kein Kaffee, kein schwarzer oder grüner Tee; besser geeignet sind Kamillen- oder Pfefferminztee) oder auch Obstsaftschorle.
  • Vermeiden Sie Milch und Milchprodukte, fettige Speisen, Eier und Alkohol!
  • Waschen Sie sich nach jedem Toilettengang gründlich die Hände, mindestens 20 Sekunden lang einseifen.
    Im Idealfall nutzen Sie eine Toilette für sich alleine, die anderen Familienmitglieder oder Mitbewohner gehen auf eine andere Toilette, um die Ansteckungsgefahr klein zu halten.
  • Bei krampfartigen Bauchschmerzen hilft eine Wärmflasche oder feuchtwarme Bauchwickel zur Entspannung. Halten die Schmerzen allerdings an oder nehmen zu, melden Sie sich bitte unbedingt in meiner Praxis!
  • Sie können Ihren Körper bei der Heilung unterstützen, indem Sie folgende Diäthinweise beachten und stufenweise steigern:
    • Zunächst wenig bis keine Nahrung, nur etwas Tee.
    • Zwieback, Toast, Knäckebrot, Salzstangen.
    • Kartoffelbrei ohne Milch und ohne Fett mit gedünsteten Karotten.
    • Geriebener Apfel mit zerdrückter Banane.
    • Geriebener Apfel mit zerdrückter Banane und Magerquark.
    • Suppenwürfelbrühe eventuell mit Reis.
  • In schwereren Fällen kann der Heilungsprozess mehrere Tage dauern.
    Bitte melden Sie sich allerdings unbedingt in meiner Praxis bei
    • anhaltenden Schmerzen.
    • anhaltender Temperatur von mehr als 39 Grad Celsius.
    • Verschlechterung im Krankheits- und Genesungsverlauf.
    • mehrmaligen blutigen Durchfällen.
    • starkem Gewichtsverlust.
    • bei Unsicherheiten zum Krankheitsverlauf.
Verstopfung (Obstipation)?
  • Bewegen Sie sich viel und laufen Sie!
  • Trinken Sie morgens ein Glas Wasser und dann über den Tag verteilt mindestens 1,5 Liter Wasser.
  • Achten Sie auf ballaststoffreiche Ernährung. Das regt die Darmtätigkeit an.
    • Gemüse, insbesondere Kohlarten, Möhren und Kartoffeln.
    • Frisches und getrocknetes Obst, z. B. Äpfel, Birnen, Beeren, Feigen, Pflaumen.
    • Vollkornprodukte, z. B. Vollkornbrot, Vollkornnudeln.
    • Hülsenfrüchte, z. B. Bohnen, Linsen.
    • Nüsse und Samen.
  • Essen und trinken Sie täglich Joghurt, Buttermilch, Kefir, Dickmilch.
  • Wenn nichts mehr hilft: Abführtee trinken oder Abführmittel nehmen
  • Auf den Stuhldrang achten, ihn wahrnehmen und handeln.
Was gehört in die Reiseapotheke?
  • Die vom Arzt verordneten, laufend zu nehmenden Medikamente
  • Desinfektionsmittel
  • Sterile Kompressen, Mullbinden und Pflaster
  • Mittel gegen die Reisekrankheit, d.h. gegen Übelkeit und Erbrechen
  • Mittel gegen krampfartige Bauchschmerzen
  • Durchfalltabletten
  • Wund- und Brandsalbe
  • Schmerztabletten
  • Halspastillen, Nasentropfen, Hustenpastillen
  • Fiebermesser
  • Sonnencreme (je empfindlicher die Haut, desto höher der Sonnenschutzfaktor)
  • Mittel zur Vorbeugung und gegen Mückenstiche
  • Traubenzucker bei Neigung zur Unterzuckerung
  • Allergiker-Notfallset für den Zustand nach der schockartigen allergischen Reaktion